Die Sprache der Bäume

Die Sprache der Bäume

Über die Symbolik der Bäume – Vortrag mit Lesung von Autorin Ana Daanan

„Dein Verstand wird Dich in die Irre leiten – doch Dein Herz wird Dich zu uns führen, Dein Lachen schenkt uns Kraft, durch Deine Liebe wirst Du uns sehen können!“ heißt es im neuen Werk der Autorin Ana Daanan zu den Bäumen. Über die Wichtigkeit der Vielfalt und die Bäume als Symbole und Lebewesen sprach die Autorin bei ihrem Vortrag im Hotel Axelmannstein und las aus ihrem neuen Buch „Symbol Bad Reichenhall“ vor. Die Zuhörer lauschten interessiert und ließ es sich nicht nehmen, die Autorin im Anschluß noch darum zu bitten, ihre Bücher zu signieren. 

Ana Daanan stellte zuerst die von ihr entwickelte Heilige Matrilinäre Geomantie vor, deren Ziel es ist, Mensch und Natur wieder in Harmonie zu bringen und dabei zu helfen, Weisheit und höheres Bewußtsein zu erlangen. Ihre Helfer sind dabei die Bäume – bei ihnen ist das weibliche und das männliche Prinzip in einem vollkommenen Gleichgewicht, sie vereinen die elektrische Energie der Sonne mit der magnetischen Energie der Erde und strahlen diese vollkommene Harmonie aus – ein Phänomen, das jeder kennt und erspüren kann, der ausgedehnte Waldspaziergänge liebt. 

Wichtig ist dabei nicht nur, daß die Bäume alt und stark sind, sondern auch, daß es an einem Ort eine große Vielfalt an Bäumen gibt. Die Stadt Bad Reichenhall, so Ana Daanan, braucht 32 verschiedene Bäume, die ihre Plätze harmonisieren, damit die Menschen sich dort wohlfühlen und wieder gesund werden können. Sie wirken auf materieller Ebene – zur Luftverbesserung, Förderung der körperlichen Gesundheit und Umwelterleben – als auch mit ihrer geistigen Kraft, mit ihren Eigenschaften.

Doch nicht nur Orte, sondern auch Zeitalter haben nach Ana Daanan ihre eigenen Bäume – der Baum spielt mit all seinen verschiedenen Fähigkeiten auch als Symbol eine große Rolle. Alle 2000 Jahre verändert sich das Sternzeichen, das einer Zeit zugeordnet ist, und mit ihm der Baum, der symbolisch für diese Zeit steht. Das Zeitalter der Kelten war die Zeit des Widders und der Esche, die „Himmel und Erde“ verbindet – was in der keltischen Kultur durch die enge Verbindung zur „Anderswelt“ weit verbreitet war. 

Für das folgende Fischezeitalter stand der Apfelbaum, der Baum der Liebe, die in dieser Zeit Jesus, der „Prophet der Liebe“, predigte: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Schneidet man einen Apfel quer ganz durch, sieht man ein weiteres natürliches Symbol: das Pentagramm. Die fünf Zacken stehen für die vier Elemente – Feuer, Wasser, Erde, Luft – und den Äther. Wenn ein Mensch die Eigenschaften der vier Elemente im Gleichgewicht lebt, hat er Zugang zum Äther, der kosmischen Liebe – ganz im Sinn der Lehre Jesu. 

Jetzt ist, so Ana Daanan, der Kirschbaum die nächsten 2000 Jahre der Baum, der uns symbolisch helfen will, zu wachsen: bessere Menschen zu werden, gesünder zu werden, harmonischer zu sein und Weisheit zu erlangen. Aus einer Kirschblüte entstehen immer zwei Kirschen – sie stehen symbolisch für die Dualität auf unserer Erde, das männliche Prinzip und das Weibliche, plus und minus, elektrisch und magnetisch. Die Kirsche symbolisiert, daß diese Dualität aus einer Kraft kommt und man sie harmonisch wieder vereinen soll. 

Dazu brauchen wir wieder Anbindung an die Ebene aus unserem Herzen, die wir verloren haben, weil die Welt so hektisch ist und alles so stressig und anstrengend und die Harmonie fehlt. Die Autorin schlug vor, zu meditieren und sich dazu unter einen Baum zu setzen – nirgends sonst kann man so gut Inspirationen bekommen, wenn man nach innen lauscht, in sich selbst hinein, in sein Herz. Die „Sprache der Bäume“ antwortet in Symbolen, Gefühlen und Bildern, sei es, daß man Lösungen für ein Problem braucht oder auf der Suche nach Weisheit ist.